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Kurzvita:
Der Ursprung meines Karatelebens liegt im Potsdam des Jahres 1986. Zur damaligen Zeit war die Ausbung dieser Kampfsportart vom DDR-Regime verboten und wurde von uns deshalb inoffiziell betrieben. Der Verein war als Massensportorganisation angemeldet und existierte zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als ein Jahr. Die Trainer, zwei gute Seelen aus Westberlin (Peter Wirbeleit u. Detlef Gyggenberger von Nippon Berlin), engagierten sich nach Kraeften und bemuehten sich, uns moeglichst oft zu unterrichten. Da sie uns jedoch nicht immer zur Seite stehen konnten, waren wir gezwungen, uns auch selbst zu trainieren. Schnell bekam ich die Moeglichkeit, mich als Trainer zu probieren und machte bis 1989 den orangen Guertel. Aufgrund vieler widriger Umstaende musste ich die DDR ueber Ungarn verlassen. Ich begab mich nach West-Berlin, wo ich mich gleich wieder dem Karate bei Nippon Berlin widmete. Dort wurde ich von vielen Wuerdentraegern, guten Kaempfern und Kataexperten trainiert. Zu ihnen z�lten Sabine Krause, Peter Wirbeleit, Detlef Gyggenberger, Andreas Sparmann, Sebastian Hoeher und Bernd Friedack. Sie formten mich zu einem guten Karateka. Inzwischen war die deutsche Einheit vollzogen und ich kehrte als Trainer in meinen alten Potsdamer Verein, welcher jetzt unter dem Namen Nippon Potsdam bekannt ist, zurueck. 1994 machte ich den 1. Dan in Hamburg unter der Aufsicht von Sensei Kono. Bei ihm und vielen anderen Grossmeistern liessen wir bei unzaehligen Lehrgaengen literweise Schweiss. Im Januar 2002 war es fuer mich an der Zeit, einen eigenen Verein zu gruenden. ,,Shuhari e.V." heissen wir (nun auch amtlich). Seit dem 01.04.2002 bin ich Traeger des 3. Dan und habe im Jahr 2003 Jahren den ersten Nachwuchs zum Schwarzgurt ausgebildet. Im Jahr 2005 habe ich nach intensiven Vorbereitungen die Pruefung zum 4. Dan erfolgreich bestanden.
Mathias Gaebel
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